Rente mit 25? Ja, ernsthaft.

Klingt nach Häkeldecke und weit weg. Ist es auch. Trotzdem profitierst ausgerechnet du am meisten vom neuen Altersvorsorgedepot, weil beim Geldanlegen nichts so viel wert ist wie Zeit. Und davon hast du gerade richtig viel.

Neu ab 2027

Was das Altersvorsorgedepot ist –ohne Fachchinesisch

Stell dir einen ETF-Sparplan vor nur mit einem entscheidenden Unterschied: Der Staat legt bei jedem eingezahlten Euro etwas obendrauf.
Ab dem 1. Januar 2027 kannst du bei Banken, Brokern oder Fondsanbietern ein Depot eröffnen und dort langfristig in ETFs, Fonds und Anleihen investieren. Anders als bei der Riester-Rente deiner Eltern gibt es keine Pflicht zur Kapitalgarantie mehr. Heißt: Dein Geld darf wirklich am Aktienmarkt arbeiten, statt in müden Garantieprodukten vor sich hin zu dümpeln.
Und wenn dir die Fondsauswahl zu viel ist: Es gibt ein Standardprodukt, bei dem alles automatisch läuft. Zwei vordefinierte Fonds, fertig eingerichtet. Der Autopilot fürs Investieren

  • bis 540 € Grundzulage pro Jahr
  • ab 10 € im Monat förderberechtigt
  • 200 € Bonus unter 25
Modellrechnungen

Zahlen, die überzeugen

Wer mit 18 startet und 30 € im Monat einzahlt, kann bis zum Rentenbeginn mit 67 auf über 130.000 € kommen. Dein eigener Anteil daran: rund 18.000 €. Der Rest ist Förderung und Rendite, die für dich arbeiten.

Du musst dafür nicht sofort hunderte Euro im Monat weglegen. Wichtig ist nur, früh anzufangen, den Rest erledigt die Zeit.
Der teuerste Fehler

Schließ nicht bei der erstbesten Bank ab

Jetzt der Teil, der dir am meisten Geld spart: Nimm nicht einfach die Bank, bei der zufällig dein Girokonto liegt  oder den Anbieter aus der Instagram-Anzeige. Das liegt an den Kosten. Die staatliche Förderung ist überall gleich hoch, die Kosten dagegen nicht. Und Kosten sind bei einem Produkt, das 40 Jahre läuft, keine Kleinigkeit. Verbraucherschützer haben vorgerechnet, dass der Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren Anbieter über 40 Jahre einen sechsstelligen Betrag ausmachen kann bei identischer Sparrate. Der gesetzliche Kostendeckel von 1 % pro Jahr gilt nur für das Standardprodukt. Bei anderen Depots, etwa wenn Fonds in eine Rentenversicherung verpackt werden, kann es deutlich teurer werden, ohne dass du es sofort merkst. Die gute Nachricht: Anbieter müssen künftig standardisierte, vergleichbare Produktinformationen veröffentlichen. Damit lassen sich Kosten und Konditionen zum ersten Mal fair nebeneinanderlegen, so wie du es von Handytarifen kennst.
Rechner

Was kostet Warten?

Beim Vorsorgen ist Zeit dein größtes Pfund. Jedes Jahr, das du wartest, kostet am Ende bares Geld, weil der Zinseszins dann ein Jahr weniger zum Arbeiten hat. Wer früh anfängt, kommt oft mit einer kleinen Rate weiter als jemand, der später mit einer viel größeren loslegt.

Das Fiese daran ist, dass du davon im Moment nichts merkst. Der Verlust zeigt sich erst ganz am Schluss, als Summe, die dir mit 67 schlicht fehlt. Schieb einfach den Regler und schau, was ein paar Jahre Warten kosten.

Was kostet es zu warten?

Wartejahre iAnzahl Jahre Verzögerung vor dem Sparbeginn. Modellrechnung: 150 €/Monat ab 30 bis 67, 6 % p.a. 0 Jahre
015 Jahre
Das kostet das Warten
Endkapital mit 67:
Jetzt statt später starten Individuelle Berechnung: Alter, Sparbetrag, Kinder, Einkommen Auf die Warteliste Erfahren Sie als Erste:r, welche Anbieter starten

Unverbindliche Modellrechnung, keine Anlageberatung, keine Garantie künftiger Wertentwicklung. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.

So gehst du vor

Dein Fahrplan in vier Schritten

  • Nicht aufschieben.
    Je früher du startest, desto mehr Zeit hat dein Geld zu wachsen. Das ist der größte Vorteil, den du hast.
  • Klein anfangen ist okay.
    10 bis 30 € im Monat reichen, um von der Förderung zu profitieren.
  • Vor dem 25. abschließen,
    wenn du kurz davorstehst – dann sicherst du dir die 200 €.
  • Vergleichen, bevor du unterschreibst.
    Kosten und Konditionen gegenüberstellen, statt den erstbesten Vertrag zu nehmen.
FAQ

Häufige Fragen

Gerade dann. Dein größter Vorteil ist Zeit: Je länger dein Geld arbeitet, desto stärker wirkt der Zinseszins. Wer 20 Jahre früher startet, braucht für dasselbe Ergebnis oft nur einen Bruchteil der monatlichen Rate.

Für die Förderberechtigung ja – 120 € im Jahr genügen. Die volle Grundzulage von 540 € gibt es erst bei 1.800 € Eigenbeitrag im Jahr, aber klein anzufangen ist besser, als gar nicht anzufangen.

Den Berufseinsteigerbonus gibt es einmalig, wenn du dein Altersvorsorgedepot vor deinem 25. Geburtstag abschließt. Er kommt zusätzlich zur normalen Zulage.

Ja. Das Standardprodukt nimmt dir die Anlageentscheidung ab: zwei vordefinierte Fonds, automatische Umschichtung Richtung Sicherheit, wenn du älter wirst. Du musst nichts auswählen.

Du kannst deine Sparrate jederzeit senken oder pausieren. Solange am Jahresende der Mindestbeitrag zusammenkommt, bleibt die Förderberechtigung erhalten.

Für den 200-Euro-Bonus ja, der gilt nur bis zum 25. Geburtstag. Abschließen kannst du allerdings frühestens ab dem 1. Januar 2027. Trag dich auf die Warteliste ein, dann meldest du dich rechtzeitig.