Altersvorsorgedepot für Besserverdiener

Wer gut verdient, kann mehr zurücklegen und die steuerlichen Vorteile am stärksten nutzen. Das Altersvorsorgedepot ergänzt betriebliche Vorsorge und eigenes Depot um eine geförderte, kapitalmarktnahe Säule.

Steuer clever nutzen

Warum sich das Depot auch bei hohem Einkommen lohnt

Bei hohen Einkommen ersetzt die gesetzliche Rente nur einen kleinen Teil des gewohnten Lebensstandards.
Das Altersvorsorgedepot schließt einen Teil dieser Lücke: steuerbegünstigtes Wachstum, freie Anlage in ETFs und die Möglichkeit, über die geförderten Beiträge hinaus weiter einzuzahlen. Meist ist es in dieser Gruppe eine Ergänzung zur betrieblichen Altersvorsorge oder zum eigenen Wertpapierdepot, selten die einzige Vorsorge.
  • nachgelagerte Besteuerung
  • bis 540 € Grundzulage
  • über die Fördergrenze hinaus besparbar
Im Vergleich

Altersvorsorgedepot oder Rürup: Was lohnt sich bei hohem Einkommen?

Beide haben ihre Stärken. Oft ist die Kombination sinnvoll.

 

Altersvorsorgedepot

Rürup-Rente (Basisrente)

Förderung

Zulagen plus nachgelagerte Besteuerung

hoher Sonderausgabenabzug

Stärke bei

Flexibilität, mittleren bis hohen Einkommen

sehr hohem Grenzsteuersatz

Flexibilität

Beiträge anpassbar, Teilauszahlung möglich

starr, nur lebenslange Rente

Vererbbarkeit

Kapital ist vererbbar

nur eingeschränkt

Anlage

frei in ETFs und Fonds

meist Versicherungs- oder Fondsmantel

Bei sehr hohem, stabilem Grenzsteuersatz wiegt der Sonderausgabenabzug der Rürup-Rente schwer. Wer Flexibilität, freie Anlage und vererbbares Kapital will, ist mit dem Altersvorsorgedepot besser bedient. Alle Unterschiede im Detail: Altersvorsorgedepot vs. Rürup.

Hinweis: unabhängige Information und Einordnung, keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Clever einplanen

So bauen Gutverdiener das Depot sinnvoll ein

Bei hohem Einkommen ist das Altersvorsorgedepot selten die einzige Vorsorge. Am besten wirkt es als geförderte Ergänzung: zuerst die Zulagen und den maximal geförderten Beitrag ausschöpfen, dann bei Bedarf darüber hinaus einzahlen. Was über der Förderhöchstgrenze liegt, wächst weiter mit Marktrendite und bleibt trotzdem im steuerbegünstigten Mantel. So kombinieren Sie die Förderung mit der Flexibilität, mehr zurückzulegen, wenn ein gutes Jahr es hergibt.

Steuer durchrechnen

So viel holen Sie aus dem Depot heraus

Bei hohem Einkommen entscheidet die Steuer oft mehr als die Rendite.
Rechnen Sie nach.
Geben Sie Einkommen und Steuersatz ein, und Sie sehen, wie viel Ihnen die aufgeschobene und nachgelagerte Besteuerung über die Jahre bringt, verglichen mit einem normalen Depot. Das überrascht viele Gutverdiener. In unter einer Minute wissen Sie, ob sich die geförderte Variante für Sie lohnt.

Ihre Steuerersparnis

Monatlicher Eigenbeitrag iIhr eigener Beitrag pro Monat. Bis 150 €/Mo bekommen Sie zusätzlich die volle Grundzulage von 540 €/Jahr direkt ins AVD-Depot. Höhere Beträge bringen keine zusätzliche Zulage mehr. 150
25 €150 €
Brutto-Jahreseinkommen iBestimmt den Grenzsteuersatz und damit die Höhe der nachgelagerten Besteuerung im Rentenalter. 45.000
20.000 €60.000 €
Laufzeit iÜber wie viele Jahre Sie sparen. Üblich ist die Zeit bis zum Rentenbeginn mit 67. 30 Jahre
1 Jahr49 Jahre
AVD-Vorteil über 30 Jahre
Modellrechnung: 7 % p.a. Rendite, Single ohne Kinder.
Erweiterte Berechnung Mit Einkommen, Rendite, Kosten, Inflation, Riester-Übertrag, ETF-Vergleich Start: Januar 2027 Auf die Warteliste Erfahren Sie als Erste:r, welche Anbieter starten

Unverbindliche Modellrechnung, keine Anlageberatung, keine Garantie künftiger Wertentwicklung. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.

Voraussetzungen

Sind Sie förderberechtigt?

Diese Punkte sollten auf Sie zutreffen:

  • Sie erfüllen die Fördervoraussetzungen und geben eine Steuererklärung ab
  • Sie zahlen mindestens 120 € pro Jahr ein, für die volle Grundzulage 1.800 €
  • Sie haben Ihren Wohnsitz in Deutschland
FAQ

Häufige Fragen

 Ja, meist als Ergänzung. Die Zulagen fallen prozentual weniger ins Gewicht, dafür wiegen das steuerbegünstigte Wachstum, die freie Anlage und die Vererbbarkeit umso mehr.

 Das hängt vom Grenzsteuersatz ab. Bei sehr hohem, stabilem Einkommen wirkt der Sonderausgabenabzug der Rürup-Rente besonders stark, das Altersvorsorgedepot punktet mit Flexibilität und freier Anlage. Häufig ist eine Kombination sinnvoll.

Ja. Beiträge über der Förderhöchstgrenze von 1.800 € bringen zwar keine zusätzliche Zulage, wachsen aber weiter mit Marktrendite im Depot.

 Nachgelagert, also erst im Ruhestand. Oft liegt der Steuersatz dann niedriger als in der Erwerbsphase

Ja. Beide lassen sich parallel nutzen und ergänzen sich für viele Besserverdiener gut.