Altersvorsorgedepot bei Fidelity ab 2027
Fidelity nennt seine Preise seit dem 07.10.2026 auf zwei eigenen Produktseiten. Das VorsorgeDepot kostet rund 0,35 Prozent im Jahr plus 1 Euro Depotgebühr im Monat, das VorsorgeDepot Plus rund 0,6 Prozent plus 2 Euro.
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei Fidelity?
Fidelity nennt als einziges Haus eine Depotgebühr. 1 Euro im Monat beim VorsorgeDepot, 2 Euro beim VorsorgeDepot Plus. Dazu kommen die Produktkosten, rund 0,35 beziehungsweise rund 0,6 Prozent im Jahr.
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- Depot
- „1 Euro Depotgebühr im Monat beim Fidelity VorsorgeDepot, 2 Euro beim VorsorgeDepot Plus, also 12 und 24 Euro im Jahr. Beide Zahlen stehen seit Oktober 2026 auf den eigenen Produktseiten“
- ETFs/Fonds
- „Produktkosten rund 0,35 Prozent vom durchschnittlichen Depotwert im Jahr beim Fidelity VorsorgeDepot und rund 0,6 Prozent beim VorsorgeDepot Plus. Darin stecken nach Angabe des Hauses Abschluss und Vertrieb, Depotentgelt, Provisionen, Plattformkosten und die laufenden Fondskosten“
- Fidelity VorsorgeDepot
- 1 Euro Depotgebühr pro Monat. Produktkosten vom durchschnittlichen Depotwert im Jahr, Stand 10.2026.
- Fidelity VorsorgeDepot Plus
- 2 Euro Depotgebühr pro Monat. Produktkosten vom durchschnittlichen Depotwert im Jahr, Stand 10.2026.
Die Zahlen stehen seit Oktober 2026 auf zwei eigenen Produktseiten. Vorher kannten wir nur die Mitteilung vom 14. September, und die nannte für die größere Variante 1,35 Prozent — mehr als das Doppelte des heutigen Werts.
Die Zusage im Einzelnen
Fidelity tritt beim Altersvorsorgedepot unter eigenem Namen auf. Die eigene Mitteilung vom 8. Mai 2026 trägt die Überschrift „Fidelity International launcht Altersvorsorgedepot“, und auf einer Kundenseite beschreibt das Haus das Angebot für den Start am 1. Januar 2027. Die Seite trägt die Kennung PIA1460 und den Monat September 2026.
Beschrieben sind zwei Wege. Das Standarddepot legt in zwei ETFs an, einen vorsichtigen und einen renditeorientierten, und passt die Aufteilung automatisch an das Alter an. Daneben steht ein Altersvorsorgedepot mit mehreren ETFs und Fonds im Portfolio. Für das Standarddepot nennt die Seite eine vorgesehene Kostengrenze von einem Prozent im Jahr. Das ist der gesetzliche Deckel für diese Vertragsart und keine Preisangabe von Fidelity.
Die Namen haben sich gefangen. Im September hießen die beiden Modelle auf den Kundenseiten noch „Standarddepot“ und „Altersvorsorgedepot“, im Vertriebspartnerbereich dagegen „Fidelity VorsorgeDepot Standard“ und „Fidelity VorsorgeDepot Plus“. Seit Oktober 2026 führt das Haus auf fidelity.de zwei eigene Produktseiten, und dort heißen sie Fidelity VorsorgeDepot und Fidelity VorsorgeDepot Plus.
Am 14. September 2026 hat Fidelity eine eigene Seite dazu veröffentlicht, Überschrift „Vor Marktstart wissen, was zählt: Das Altersvorsorgedepot von Fidelity und FFB“. Damit nennt das Haus die Aufteilung selbst und in einem Titel. Die Seite trägt den Stand September 2026 und die Kennung MK17772. Sie richtet sich an Vertriebspartner und zeigt eine Aufzeichnung, die das Haus ausdrücklich nicht für Privatanleger bestimmt.
Seit dem 7. Oktober 2026 stehen die Preise auf eigenen Seiten, und zwei davon sind andere als im September. Das Fidelity VorsorgeDepot kostet rund 0,35 Prozent Produktkosten vom durchschnittlichen Depotwert im Jahr, dazu 1 Euro Depotgebühr im Monat. Das VorsorgeDepot Plus kostet rund 0,6 Prozent plus 2 Euro im Monat. Die Verteiler-Mitteilung vom 14. September hatte für das Standarddepot noch 0,35 oder 0,75 Prozent genannt und für die Vermögensverwaltung 1,35 Prozent. Die 0,75 Prozent stehen auf keiner Seite, und aus 1,35 Prozent ist weniger als die Hälfte geworden. Die Depotgebühren bestätigen sich: 1 und 2 Euro im Monat sind die 12 und 24 Euro im Jahr aus der Mitteilung.
Eine Einordnung gehört dazu, sonst führt der Vergleich in die Irre. Nach Angabe des Hauses stecken in diesen Produktkosten Abschluss und Vertrieb, Depotentgelt, Provisionen, Plattformkosten und die laufenden Fondskosten. Die 0,1 Prozent der Deka betreffen nur die ETFs. Scalable Capital startet gebührenfrei. Fidelity liegt damit über den günstigsten Anbietern, richtet sein Angebot aber ausdrücklich auch an Vermittler und Berater, deren Vergütung mit drinsteckt. Für das erste Halbjahr 2027 kündigt das Haus eine zweite Stufe an, ein kuratiertes Angebot ausgewählter Asset Manager und das Altersvorsorgedepot Select, bei dem Berater die Fondsauswahl selbst treffen.
Seit heute stehen die beiden ETFs mit Namen auf der Seite. Der chancenorientierte Baustein heißt Fidelity All Country Equity Research Enhanced Strategie, Risikoklasse 4. Der defensive heißt Fidelity Euro Ultra Short Duration Bond Strategie, Risikoklasse 2. Es gibt sie noch nicht. Beide werden nach Angabe des Hauses erst im vierten Quartal eigens für dieses Depot aufgelegt. Der Gleitpfad läuft über zehn Jahre vor Rentenbeginn. Widersprechen darf man ihm. Die Aufteilung zwischen den beiden ETFs lässt sich in Schritten von zehn Prozent selbst setzen. Selbst nachgelesen am 08.10.2026.
Welche Produkte Fidelity angekündigt hat
Zwei Produkte. Das Fidelity VorsorgeDepot setzt auf zwei eigens entwickelte, aktiv gemanagte ETFs mit Lebenszyklusmanagement. Daneben steht das VorsorgeDepot Plus, eine gemanagte Vermögensverwaltung mit drei Risikoprofilen.
Hier lohnt der Blick auf das Kleingedruckte: Die Produktkosten sind Gesamtkosten und keine reinen Fondskosten. Wer sie mit den 0,1 Prozent der Deka vergleicht, vergleicht Ungleiches.
Fakten auf einen Blick
Über Fidelity
Fidelity International ist ein britisch geprägter Vermögensverwalter und in Deutschland mit mehreren Gesellschaften tätig. Die FIL Investment Services GmbH vermittelt und berät, ein Institut ist sie nicht. Die Depots führt die Schwestergesellschaft FIL Fondsbank GmbH in Kronberg im Taunus. Der deutsche Auftritt trennt dabei nach Zielgruppen, eine Seite für privat Anlegende und einen eigenen Bereich für Vertriebspartner.
Kurz beantwortet
Bietet Fidelity ein Altersvorsorgedepot an?
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei Fidelity?
Warum stehen Fidelity und die FIL Fondsbank getrennt im Monitor?
Wo stehen die Preise von Fidelity?
Was kostet das Depot zusätzlich zu den Fondskosten?
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Fidelity: Status „bestätigt“ zum Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027, AVD-Anbieter-Monitor, Stand 06.10.2026, dieses Haus zuletzt geprüft 09.10.2026.
Teil des AVD-Anbieter-Monitors · Gesamterhebung 06.10.2026, zuletzt geprüft 09.10.2026 · CC BY 4.0