Fidelity im Anbieter-Monitor

Altersvorsorgedepot bei Fidelity ab 2027

bestätigt

Fidelity International bietet ab dem 1. Januar 2027 drei Altersvorsorgedepots an und hat am 14. September 2026 die Konditionen genannt. Vertragspartner wird die Schwestergesellschaft FIL Fondsbank.

Anbietertyp KapitalverwaltungsgesellschaftRolf Henning HackelGeprüft von Rolf Henning Hackel am 15.09.2026

Die Zusage im Einzelnen

Fidelity tritt beim Altersvorsorgedepot unter eigenem Namen auf. Die eigene Mitteilung vom 8. Mai 2026 trägt die Überschrift „Fidelity International launcht Altersvorsorgedepot“, und auf einer Kundenseite beschreibt das Haus das Angebot für den Start am 1. Januar 2027. Die Seite trägt die Kennung PIA1460 und den Monat September 2026.

Beschrieben sind zwei Wege. Das Standarddepot legt in zwei ETFs an, einen vorsichtigen und einen renditeorientierten, und passt die Aufteilung automatisch an das Alter an. Daneben steht ein Altersvorsorgedepot mit mehreren ETFs und Fonds im Portfolio. Für das Standarddepot nennt die Seite eine vorgesehene Kostengrenze von einem Prozent im Jahr. Das ist der gesetzliche Deckel für diese Vertragsart und keine Preisangabe von Fidelity.

Im eigenen Vertriebspartnerbereich führt das Haus zwei Produktseiten mit Namen, „Fidelity Vorsorgedepot Standard“ und „Fidelity Vorsorgedepot Plus“. Damit ist die Produktfamilie benannt. Für den Start kann man sich auf der Kundenseite in einen Newsletter eintragen.

Am 14. September 2026 hat Fidelity eine eigene Seite dazu veröffentlicht, Überschrift „Vor Marktstart wissen, was zählt: Das Altersvorsorgedepot von Fidelity und FFB“. Damit nennt das Haus die Aufteilung selbst und in einem Titel. Die Seite trägt den Stand September 2026 und die Kennung MK17772. Sie richtet sich an Vertriebspartner und zeigt eine Aufzeichnung, die das Haus ausdrücklich nicht für Privatanleger bestimmt.

Am 14. September 2026 hat Fidelity die Konditionen genannt. Das Standarddepot kommt in zwei Varianten. Fidelity Vorsorgedepot heißt die für Selbstentscheider, Fidelity Vorsorgedepot Standard die für die Beratung. Beide stützen sich auf zwei eigens entwickelte, aktiv gemanagte ETFs, und ein Lebenszyklusmanagement senkt das Risiko zum Ruhestand hin. Die Produktkosten betragen je nach Vertriebsmodell 0,35 oder 0,75 Prozent im Jahr, dazu kommen 12 Euro Depotentgelt. Daneben steht das Fidelity Vorsorgedepot Plus. Das ist eine gemanagte Vermögensverwaltung mit drei Risikoprofilen, die aktiv gemanagte ETFs und ausgewählte aktive Fonds nach einem Core-Satellite-Ansatz verbindet. Es kostet 1,35 Prozent im Jahr plus 24 Euro.

Eine Einordnung gehört dazu, sonst führt der Vergleich in die Irre. Nach Angabe des Hauses stecken in diesen Produktkosten Abschluss, Vertrieb und Verwaltung sowie die laufenden Fondskosten. Die 0,1 Prozent der Deka betreffen nur die ETFs. Scalable Capital startet gebührenfrei. Fidelity liegt im Standard also über den günstigsten Anbietern, richtet sein Angebot aber ausdrücklich auch an Vermittler und Berater, deren Vergütung im teureren Tarif steckt. Für das erste Halbjahr 2027 kündigt das Haus eine zweite Stufe an, ein kuratiertes Angebot ausgewählter Asset Manager und das Altersvorsorgedepot Select, bei dem Berater die Fondsauswahl selbst treffen.

Fakten auf einen Blick

Bietet ein AVD an?
Ja, bestätigt
Geplanter Start
1. Januar 2027
Ihr Vertragspartner
FIL Fondsbank, vom Haus selbst genannt. Sie tritt als Produktgeber auf und übernimmt Depotführung, Zulagenmanagement und Zertifizierung
Zugang für Privatanleger
Eigene Kundenseite mit Newsletter zum Start, dazu ein eigener Bereich für Vertriebspartner
Produktnamen
Fidelity Vorsorgedepot für Selbstentscheider, Fidelity Vorsorgedepot Standard für die Beratung, Fidelity Vorsorgedepot Plus als gemanagte Vermögensverwaltung
Zertifiziert (BZSt)
Nein, zertifiziert wird auf Antrag beim Bundeszentralamt, vor dem ersten Vertrieb
Konditionen veröffentlicht
Ja, am 14. September 2026. Standarddepot 0,35 oder 0,75 Prozent im Jahr plus 12 Euro Depotentgelt, Vorsorgedepot Plus 1,35 Prozent plus 24 Euro. Ein verbindliches Preisverzeichnis steht aus
Zweite Ausbaustufe
Im ersten Halbjahr 2027 ein kuratiertes Angebot ausgewählter Asset Manager und das Altersvorsorgedepot Select, bei dem Berater die Fondsauswahl selbst treffen
Wie weit ist das Angebot
Konditionen genannt
Vertragspartner
FIL Fondsbank
Anlageuniversum
Standarddepot in zwei Varianten auf Basis von zwei eigens entwickelten, aktiv gemanagten ETFs mit Lebenszyklusmanagement; im Vorsorgedepot Plus eine gemanagte Vermögensverwaltung mit drei Risikoprofilen, die aktiv gemanagte ETFs und ausgewählte aktive Fonds nach einem Core-Satellite-Ansatz verbindet
Depotgebühr
12 Euro Depotentgelt für das Vorsorgedepot und das Vorsorgedepot Standard, 24 Euro für das Vorsorgedepot Plus
Fondskosten
Produktkosten 0,35 oder 0,75 Prozent im Jahr für das Standarddepot, je nach Vertriebsmodell, und 1,35 Prozent im Jahr für das Vorsorgedepot Plus. Darin stecken nach Angabe des Hauses Abschluss, Vertrieb und Verwaltung sowie die laufenden Fondskosten
Quelle der Angaben
Mitteilung des Hauses über einen Presseverteiler vom 14.09.2026, wiedergegeben von zwei Fachmedien mit gleichlautenden Zahlen; am selben Tag eigene Seite zum Thema auf partner.fidelity.de. Ein Preisverzeichnis steht aus · Stand 14.09.2026
Kostenangabe gelesen
Mitteilung des Hauses über einen Presseverteiler vom 14.09.2026, wiedergegeben von zwei Fachmedien mit gleichlautenden Zahlen; am selben Tag eigene Seite zum Thema auf partner.fidelity.de. Ein Preisverzeichnis steht aus, 14.09.2026
Website des Anbieters

Über Fidelity

Fidelity International ist ein britisch geprägter Vermögensverwalter und in Deutschland mit mehreren Gesellschaften tätig. Die FIL Investment Services GmbH vermittelt und berät, ein Institut ist sie nicht. Die Depots führt die Schwestergesellschaft FIL Fondsbank GmbH in Kronberg im Taunus. Der deutsche Auftritt trennt dabei nach Zielgruppen, eine Seite für privat Anlegende und einen eigenen Bereich für Vertriebspartner.

Kurz beantwortet

Bietet Fidelity ein Altersvorsorgedepot an?
Ja, zum 1. Januar 2027. Angekündigt hat es das Haus am 8. Mai 2026 unter eigenem Namen, und es führt dazu eine eigene Kundenseite. Belegt über Anbieter-Website vom 14.09.2026.09.2026.
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei Fidelity?
Das Haus nennt seit dem 14. September 2026 Zahlen. Für das Standarddepot 0,35 oder 0,75 Prozent im Jahr, je nach Vertriebsmodell, dazu 12 Euro Depotentgelt. Für das Vorsorgedepot Plus 1,35 Prozent plus 24 Euro. Darin stecken nach Angabe des Hauses Abschluss, Vertrieb und Verwaltung sowie die laufenden Fondskosten. Verbindlich wird ein Preis erst mit dem Preisverzeichnis nach der Zertifizierung.
Warum stehen Fidelity und die FIL Fondsbank getrennt im Monitor?
Weil sie verschiedene Rollen haben. Fidelity tritt mit dem Angebot an Kunden und Berater auf, die Schwestergesellschaft FIL Fondsbank führt die Depotplattform. Für Kosten, Kündigung und Auskünfte zählt, wer am Ende auf dem Vertrag steht. Zuletzt geprüft haben wir das am 15.09.2026.

Woher die Angabe stammt

Wir zeigen, worauf sich der Status stützt, mit Typ der Quelle und Datum. Den Deeplink halten wir intern vor, damit die Angabe auch dann noch belegt ist, wenn die Seite beim Anbieter verschwindet.

Beleg für den Status „bestätigt“
Anbieter-Website, 14.09.2026 · zuletzt von uns geprüft am 15.09.2026 „Vor Marktstart wissen, was zählt: Das Altersvorsorgedepot von Fidelity und FFB“

Andere KVG im Monitor

    Ohne eigene Seite, weil sich öffentlich nichts findet: DWS.

    So zitieren Sie diese Seite

    Status, Beleg und Prüfdatum stehen unter CC BY 4.0 zur freien Verwendung, auch für KI-Systeme. Bedingung ist die Nennung der Quelle mit Standdatum und ein Link hierher.

    Fidelity: Status „bestätigt“ zum Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027, AVD-Anbieter-Monitor, Stand 15.09.2026.

    Teil des AVD-Anbieter-Monitors · Gesamterhebung 15.09.2026 · CC BY 4.0

    Verantwortlich für die InhalteRolf Henning Hackel

    Diplom-Jurist und Finanzmarktexperte. Status und Beleg auf dieser Seite stammen aus einer benannten Quelle mit Datum. Änderungen hält das Protokoll des Monitors fest.

    Methodik: „Bestätigt“ setzt eine öffentliche, namentlich zurechenbare Erklärung des Anbieters voraus. „In Vorbereitung“ heißt, dass an einem Produkt gearbeitet wird, ohne feste Zusage. „Erwartet“ steht für Anbieter, die als wahrscheinlich gelten, sich aber nicht selbst geäußert haben. Wir prüfen jede Angabe regelmäßig; das Prüfdatum steht oben. Diese Seite ersetzt keine individuelle Beratung.
    Unabhängig und im Sinne von Display-Werbung werbefrei. Der Status im Monitor ist unabhängig von Geschäftsbeziehungen.