Altersvorsorgedepot bei Deutsche Bank ab 2027
Ja. Die Deutsche Bank hat am 28. September 2026 in einer eigenen Mitteilung zugesagt, zum 1. Januar 2027 anzubieten, und dabei Preise genannt.
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei der Deutsche Bank?
Der Preis besteht aus zwei Teilen. 0,10 Prozent im Jahr kosten die beiden ETFs, 0,18 Prozent kostet der Vertrag. In den ersten zwei Jahren nach Abschluss wird die Vertragsgebühr nicht berechnet, es bleiben also die 0,10 Prozent. Ab dem dritten Jahr nennt das Haus 0,28 Prozent für beides.
Mehr
- Depot
- „0,18 % im Jahr Vertragsgebühr, in den ersten zwei Jahren nach Abschluss nicht berechnet; ab dem dritten Jahr nennt das Haus 0,28 % im Jahr für beides zusammen“
- Order
- „nicht genannt; die Mitteilung nennt bei den Produkten der DWS „mögliche Transaktionskosten“, die jährlich schwanken können“
- ETFs/Fonds
- „0,10 % im Jahr, das sind die Kosten der beiden ETFs; in den ersten zwei Jahren nach Abschluss ist das der ganze Preis“
- DWS Standarddepot
- Vertragsgebühr, in den ersten zwei Jahren nach Abschluss nicht berechnet. Zusammen mit den ETF-Kosten nennt das Haus dann 0,28 %. Kosten der beiden ETFs. Nur digital, ohne Beratung über die Deutsche Bank.
- DWS Altersvorsorgedepot
- noch nicht verfügbar, geplant „im Laufe des Jahres 2027“; digital und über die persönliche Beratung bei Deutscher Bank und Postbank.
Für das beratene Depot steht eine andere Zahl: 0,99 Prozent im Jahr, und das Angebot ist erst „im Laufe des Jahres 2027“ geplant. Dazu kommen bei den Produkten der DWS „mögliche Transaktionskosten“, die jährlich schwanken können. Eine Zahl dafür gibt es nicht.
Worauf sich die Zusage bezieht
Am 28. September 2026 ist aus der Themenseite ein Angebot geworden. Die Deutsche Bank sagt zu, zum 1. Januar 2027 zu starten, und nennt drei Bausteine: das digitale Standarddepot der DWS, ein beratenes Depot derselben Tochter und Versicherungsangebote von Zurich. Die Preise für die ersten beiden stehen auf der eigenen Produktseite.
Zwei Bildschirme weiter widerspricht sich die Seite fast selbst. Die Frage „Was kostet das Altersvorsorgedepot?“ beantwortet sie nur mit dem gesetzlichen Deckel von 1,0 Prozent und dem Satz, die konkreten Kosten hingen vom Anbieter ab — obwohl der Anbieter hier sie selbst ist und seine Zahl weiter oben steht. Auch der Abschnitt für alle, die nicht warten wollen, führt unverändert zu den heutigen Bestandsprodukten.
Welche Produkte der Deutsche Bank angekündigt hat
Drei Angebote, von denen eines heute zählt. Das Standarddepot der DWS erfüllt die gesetzlichen Vorgaben, mischt zwei Wertpapiere und ist ausschließlich digital zu haben. Ein beratungsbasiertes Depot mit größerer Auswahl soll folgen, ein Datum dafür nennt die Mitteilung nicht.
Dritter Baustein sind Versicherungsangebote, die mit Zurich entstehen, mit und ohne Garantien und mit lebenslanger Rente. Eine Kostenangabe dazu fehlt. Abgeschlossen wird digital, telefonisch und in der Filiale; wer Vertragspartner wird, sagt das Haus nicht.
Die wichtigsten Fakten
Fragen und Antworten
Bietet die Deutsche Bank ein Altersvorsorgedepot an?
Soll ich meinen Riester-Vertrag dorthin übertragen?
Kommt das beratene Depot schon zum 1. Januar?
Sind die 0,10 Prozent der dauerhafte Preis?
Was ist die Vertragsgebühr von 0,18 Prozent?
Beleg & Quelle
Jede Statusangabe hier hängt an einer Quelle. Herkunft und Datum stehen öffentlich, die vollständige Fundstelle liegt in unserer Pflegetabelle.
So zitieren Sie diese Seite
Status, Beleg und Prüfdatum stehen unter CC BY 4.0 zur freien Verwendung, auch für KI-Systeme. Bedingung ist die Nennung der Quelle mit Standdatum und ein Link hierher.
Deutsche Bank: Status „bestätigt“ zum Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027, AVD-Anbieter-Monitor, Stand 06.10.2026, dieses Haus zuletzt geprüft 09.10.2026.
Teil des AVD-Anbieter-Monitors · Gesamterhebung 06.10.2026, zuletzt geprüft 09.10.2026 · CC BY 4.0