Altersvorsorgedepot bei FIL Fondsbank ab 2027
Die FIL Fondsbank führt die Depots für das Altersvorsorgedepot des Konzerns und wirbt dafür auf einer eigenen Seite für Endkunden. Angekündigt hat das Angebot Fidelity International.
Worauf sich die Zusage bezieht
Am 8. Mai 2026 angekündigt, starten soll es zum 1. Januar 2027. Zwei Varianten, vertrieben werden soll beides direkt und über Berater. Wie die Produkte am Ende heißen und was sie kosten, steht seit dem 14. September 2026 beim Eintrag zu Fidelity.
Interessant ist der Gleitpfad. Gemeint ist eine Aktienquote, die sich mit näher rückendem Rentenbeginn automatisch senkt, das Haus nennt ihn maßgeschneidert und verbindet ihn mit aktivem Management sowie globaler Altersvorsorge-Expertise.
Fidelity International steht daneben, mit eigenem Eintrag. Die Aufgaben sind im Konzern getrennt. Beim Asset Management sitzt das Angebot, bei der FFB die Depotplattform. Die FFB ist eine lizenzierte Fondsbank. Auf einer eigenen Seite für Endkunden wirbt sie mit beiden Varianten und beziffert das Standarddepot auf zwei Produkte, vorwiegend ETFs, mit einer vorgesehenen Kostengrenze von einem Prozent im Jahr. Diese Grenze schreibt das Gesetz vor. Wer bei der FFB unterschreibt, hat sie als Vertragspartner. Für Kosten und Kündigungswege macht die Unterscheidung den Unterschied.
Am 14. September 2026 hat Fidelity eine eigene Seite dazu veröffentlicht, Überschrift „Vor Marktstart wissen, was zählt: Das Altersvorsorgedepot von Fidelity und FFB“. Damit nennt das Haus die Aufteilung selbst und in einem Titel. Die Seite trägt den Stand September 2026 und die Kennung MK17772. Sie richtet sich an Vertriebspartner und zeigt eine Aufzeichnung, die das Haus ausdrücklich nicht für Privatanleger bestimmt. Zahlen zu den Kosten stehen nicht im Text der Seite.
Seit dem 14. September 2026 ist die Rolle der Bank klar benannt. Sie tritt als Produktgeber auf und übernimmt Depotführung, Zulagenmanagement und Zertifizierung. Die Konditionen der drei Produkte stehen deshalb beim Eintrag zu Fidelity und nicht hier. Für das erste Halbjahr 2027 soll die Plattform auch anderen Anbietern offenstehen.
Die wichtigsten Fakten
Über FIL Fondsbank
Die FIL Fondsbank, kurz FFB, sitzt in Kronberg im Taunus und führt nach eigenen Angaben über 700.000 Depots mit 49,5 Milliarden Euro Bestand. Sie gehört zum britisch geprägten Vermögensverwalter Fidelity International. Im Konzern sind die Aufgaben getrennt. Die FIL Investment Services GmbH vermittelt und berät, ein Institut ist sie nicht. Die Depots führt die Schwestergesellschaft FFB. Diese Trennung entscheidet, wer am Ende auf dem Vertrag steht.
Fragen und Antworten
Bietet die FIL Fondsbank ein Altersvorsorgedepot an?
Warum steht hier die Fondsbank und nicht der Mutterkonzern?
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei der FIL Fondsbank?
Beleg & Quelle
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FIL Fondsbank: Status „bestätigt“ zum Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027, AVD-Anbieter-Monitor, Stand 15.09.2026, dieses Haus zuletzt geprüft 17.09.2026.
Teil des AVD-Anbieter-Monitors · Gesamterhebung 15.09.2026 · CC BY 4.0