Altersvorsorgedepot bei Smartbroker+ ab 2027
Smartbroker+ nennt für das Altersvorsorgedepot eigene Preise. Depot, Sparpläne und Orders im Standarddepot kosten nichts, die laufenden Fondskosten erstattet das Haus in den ersten drei Jahren.
Mehr
- Depot
- „0 Euro, keine Depotgebühr“
- Order
- „0 Euro für Sparpläne; im Standarddepot auch Einmalkäufe und -verkäufe gebührenfrei, im freien Depot ab 500 Euro Ordervolumen über gettex, darunter 1 Euro“
- Fonds
- „0 % laufende Kosten in den ersten drei Jahren, Erstattung der TER zu 100 %, begrenzt auf 25.000 Euro Anlagevolumen und nur im Standarddepot. Ab dem vierten Jahr nur mit mindestens 15 Trades im Jahr im Hauptdepot. Die laufenden Produktkosten der Standarddepots liegen nach eigener Angabe überwiegend unter 0,15 % im Jahr“
- Reichweite
Standarddepot Auch Einmalkäufe und -verkäufe sind gebührenfrei. Die Fondskosten erstattet das Haus in den ersten drei Jahren zu 100 %, bis 25.000 € Anlagevolumen. Ab Jahr vier nur mit 15 Trades im Jahr. Die laufenden Produktkosten der Standarddepots liegen nach eigener Angabe überwiegend unter 0,15 %.
freies Depot Die Orderpreise gelten über gettex.
Worauf sich die Zusage bezieht
Smartbroker+ führt auf einer eigenen Produktseite Preise für beide Varianten. Eine Depotgebühr fällt nicht an, Sparpläne werden kostenfrei ausgeführt. Im Standarddepot sind auch Einmalkäufe und -verkäufe gebührenfrei, im freien Altersvorsorgedepot gilt das ab 500 Euro Ordervolumen über gettex, darunter kostet eine Order 1 Euro.
Die auffälligste Angabe betrifft die laufenden Fondskosten. Null, drei Jahre lang. Sie werden zu 100 % erstattet, das gilt allerdings nur im Standarddepot und nur bis zu einem Anlagevolumen von 25.000 Euro. Was nach diesen drei Jahren gilt, steht auf der Seite nicht.
Die Seite trägt kein Datum. Wir lesen sie deshalb in jeder Runde neu, denn ohne Datum lässt sich nur der Ist-Stand feststellen und nicht der Zeitpunkt der letzten Änderung. Einen Vorbehalt zur Zertifizierung nennt das Haus nicht. Es weist nur darauf hin, dass der finale Gesetzestext maßgeblich ist.
Das Standarddepot kommt in drei Varianten. Das Haus nennt dafür Indizes, den MSCI World, den MSCI ACWI und den FTSE All-World, und schreibt, die Umsetzung erfolge über ETFs renommierter Anbieter. Welche ETFs das sind, steht nirgends. Wer zwei Varianten will, darf sein Geld laut FAQ auf zwei Standarddepots verteilen.
Bei der Kostenerstattung lohnt das Kleingedruckte. Auf der Produktseite steht die Null für die ersten drei Jahre. In der Fußnote der eigenen FAQ steht mehr: Ab dem vierten Jahr gilt die Erstattung nur, wer mindestens 15 Trades pro Kalenderjahr im Hauptdepot macht. Ein Vorsorgedepot, dessen Vorteil am Handeln im Nebendepot hängt, ist eine Konstruktion, die man kennen sollte. Dieselbe Seite schreibt an einer Stelle „in den ersten drei Jahren“ und an einer anderen „mindestens drei Jahre lang“.
Eine Voranmeldung läuft seit dem 8. September in der App. Bestandskunden merken sich direkt vor, alle anderen eröffnen zuerst ein Depot. Zur Zertifizierung durch das Bundeszentralamt sagt das Haus nichts, weder auf der Produktseite noch in der Mitteilung. Und die depotführende Stelle nennt es nur für das Hauptdepot, die Baader Bank, nicht für das Altersvorsorgedepot.
Am 15. September 2026 stand alles Geführte unverändert da. Zwei Angaben kommen hinzu. Die laufenden Produktkosten der Standarddepots liegen nach eigener Angabe im niedrigen zweistelligen Basispunktbereich und überwiegend unter 0,15 Prozent im Jahr. Die Auswahl ist enger als bisher notiert. Angelegt wird in ETFs und Fonds bis einschließlich Risikoklasse 5, dazu in EU-Staatsanleihen. Eine Beobachtung zur Quelle gehört dazu. Das Preis- und Leistungsverzeichnis des Hauses, Stand Juli 2026, führt das Altersvorsorgedepot nicht. Die Preise stehen auf der Produktseite und in der Mitteilung vom 8. September. Im Verzeichnis stehen sie nicht.
Die wichtigsten Fakten
Über Smartbroker+
Die Smartbroker AG sitzt in Berlin und gehört zur börsennotierten Smartbroker Holding, die daneben Finanzportale wie wallstreet-online.de betreibt. Eine eigene Erlaubnis als Wertpapierinstitut hat sie. Beim Produkt Smartbroker+ tritt sie aber ausdrücklich nur als Vermittlerin auf, Konto und Depot liegen bei der Baader Bank.
Fragen und Antworten
Bietet Smartbroker+ ein Altersvorsorgedepot an?
Was ist bei Smartbroker+ schon entschieden, was nicht?
Was kostet das Altersvorsorgedepot bei Smartbroker+?
Beleg & Quelle
Jede Statusangabe hier hängt an einer Quelle. Herkunft und Datum stehen öffentlich, die vollständige Fundstelle liegt in unserer Pflegetabelle.
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Smartbroker+: Status „bestätigt“ zum Altersvorsorgedepot ab 1.1.2027, AVD-Anbieter-Monitor, Stand 15.09.2026, dieses Haus zuletzt geprüft 17.09.2026.
Teil des AVD-Anbieter-Monitors · Gesamterhebung 15.09.2026 · CC BY 4.0